NFS Manager

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NFS Manager

Bekannte Fehler und Probleme

Zu diesem Produkt sind im Moment keine Fehler oder Probleme bekannt.

Wichtige Hinweise

Gewisse Programme können Dateien von NFS-Servern nicht öffnen, wenn diese Dateien nicht auch mit NFS angelegt wurden: Wenn Sie eine Macintosh-Datei auf einen NFS-Server ablegen, ohne dabei NFS zu benutzen (z.B. über AppleShare, Windows Sharing oder indem die Datei direkt auf dem Server erzeugt und auf die lokale Platte geschrieben wurde) und diese Datei Macintosh Resource Forks oder erweiterte Finder-Attribute verwendet, kann es später Probleme geben, diese Datei mit NFS zu öffnen. Jedes Dateiserverprotokoll verwendet unterschiedliche Methoden, Forks und Attribute zu verarbeiten. Diese Techniken sind miteinander nicht kompatibel, d.h. Sie können keine fork- oder attributbehaftete Datei mit dem einem Protokoll schreiben und diese dann mit einem anderen Protokoll lesen.

Abhilfe: Sie sollten es vermeiden, verschiedene Dateiserverprotokolle zu mischen, wenn Sie Macintosh-Dateien mit Forks oder Finder-Attributen lesen und schreiben.


Bei der Freigabe von Objekten, die Berechtigungen über ACLs definiert haben, können NFS-Klienten möglicherweise falsche „Zugriff verweigert”-Meldungen erhalten wenn sie auf diese Objekte zugreifen: Falls Sie eine NFS-Freigabe angelegt haben, die Objekte enthält, die POSIX.1e-Berechtigungen (Zugriffssteuerungslisten, Access Control Lists, ACLs) verwenden, sind unausgereifte Versionen von Mac OS X Leopard möglicherweise nicht in der Lage, die Berechtigungen korrekt zu verarbeiten, wenn Klienten NFS verwenden, um auf diese Objekte zuzugreifen. Die Klienten erhalten fälschlicherweise „Zugriff verweigert“-Meldungen vom Server, egal welche POSIX-Berechtigungen und welche ACL-Berechtigungen eingestellt sind.

Abhilfe: Es handelt sich um einen bekannten Defekt in frühen Versionen von Mac OS X Leopard bis einschließlich 10.5.2. Aktualisieren Sie auf Mac OS X 10.5.3 oder höher um dieses Problem zu beheben.


Beim Freigeben von Objekten erhalten Klienten, auf denen Linux 2.6 läuft, möglicherweise falsche „Zugriff verweigert“-Meldungen wenn sie versuchen, Dateien zu aktualisieren, die anderen Benutzern gehören: Falls Sie den NFS-Server von Mac OS X Leopard eingerichtet haben und versuchen, den Inhalt einer Datei von einem NFS-Client-Computer, auf dem Linux 2.6 läuft, aus mit einem Anwenderprogramm zu ändern, das Aktualisierungen am gleichen Ort vornimmt und Sie Schreibberechtigung haben, obwohl die Datei einem anderen Benutzer gehört, kann der Klient eine fehlerhafte „Zugriff verweigert“-Antwort vom Server erhalten.

Abhilfe: Es handelt sich um einen bekannten Defekt in Mac OS X Leopard. In bestimmten Fällen können Anwenderprogramme auf der Linux-Seite so umkonfiguriert werden, dass sie Dateien nicht am gleichen Ort aktualisieren, sondern in einer „vorige Version umbenennen, neue Version speichern“-Sequenz schreiben. Dies könnte eine Abhilfe sein, funktioniert jedoch nur in wenigen Fällen. Apple ist das Problem bekannt. Es wird möglicherweise in zukünftigen Versionen von Mac OS X behoben.


Beim Herunterladen von Musiktiteln aus dem iTunes Store auf ein NFS-Dateisystem zerstört Mac OS X Leopard möglicherweise die heruntergeladenen Dateien: Wenn Sie einen NFS-Klienten verwenden, der mit Mac OS X Leopard betrieben wird, und eine Version von iTunes einsetzen, die konfiguriert ist, ihre Mediathek auf ein NFS-Dateisystem zu speichern (dies ist die Standardeinstellung für Netzwerkbenutzer mit NFS-basiertem Privatordner), kann der erfolgreiche Kauf von Musik aus dem iTunes Store unmöglich sein. Nach dem Herunterladen von Musiktiteln führt iTunes eine Nachbearbeitung der Dateien durch, welche die Daten beschädigen kann. Die Titel können entweder gar nicht abgespielt werden oder weisen hörbare Störungen wie übersprungene Passagen, Klicks, hochfrequente Nebengeräusche, usw. auf.

Abhilfe: Verwenden Sie Mac OS X Tiger oder stellen Sie sicher, dass iTunes die Musiktitel auf eine lokale Festplatte speichert. Apple ist das Problem bekannt. Es wird möglicherweise in zukünftigen Versionen von Mac OS X behoben.


Der Finder versagt möglicherweise beim Versuch, einen abgelaufenen Automount wieder zu aktivieren. Stattdessen zeigt er unsinninge Meldungen an: Falls Sie eine automatische Verbindung zu einem NFS-Server definiert haben, diese Verbindung in Benutzung war, dann aber abgelaufen ist, weil auf keine ihrer Dateien seit einer Stunde mehr zugegriffen wurde, ist der Finder eventuell nicht mehr in der Lage, die Verbindung wieder aufzubauen, wenn Sie auf das Symbol des Einblendungspunktes klicken. In diesem Fall erhalten Sie möglicherweise eine falsche Fehlermeldung, z.B. dass Sie einen ungültigen Alias ausgewählt haben, dass das angeklickte Objekt nicht gefunden werden kann, oder dass ein Objekt mit dem Namen „“ nicht mehr verfügbar ist.

Abhilfe: Bei Verwendung von Mac OS X 10.5.x hilft möglicherweise ein zweiter Klick auf das Objekt und die Autoaktivierung wird wieder verbunden. Unter Mac OS X 10.6.x hilft eventuell ein Neustart des Finders, aber nicht immer. Die beste Lösung ist es, NFS Manager zu starten, den betroffenen Eintrag in der Autoaktivierungstabelle auszuwählen und den Knopf Ausgewählte Freigabe jetzt aktivieren zu betätigen. Apple stellt keine Informationen darüber bereit, ob und wann dieser Fehler behoben werden wird.


Unter Mac OS X Snow Leopard zeigt der Finder möglicherweise Objekte auf Dateiservern an, die überhaupt nicht mehr verbunden sind: Unter besonderen Umständen kann der Finder von Mac OS X 10.6.x Dateien und Ordner auf fernen Servern anzeigen, sogar wenn die Verbindung zum Server bereits unterbrochen wurde. Die Objekte sind in Wirklichkeit nicht zugreifbar oder existieren gar nicht mehr.

Abhilfe: Falls dieses Problem bei Ihnen auftritt, betätigen Sie die Tastenkombination ++esc und starten Sie den Finder neu. Apple stellt keine Informationen darüber bereit, ob und wann dieser Fehler behoben werden wird.


Beim Entfernen oder Neudefinieren von Autoaktivierungseinträgen kann es passieren, dass der Automounter von Mac OS X die betroffenen Einträge nicht sofort trennt oder neu verbindet: Wenn Sie mehrfach Änderungen an Autoaktivierungseinträgen vornehmen, wobei geänderte Konfigurationen in schneller Folge gespeichert werden, werden die Änderungen möglicherweise nicht sofort wirksam. Aktive Automounts, deren Einträge entfernt wurden, werden nicht getrennt, sondern bleiben verbunden, geänderte Parameter für aktive Automounts werden nicht beachtet. Beim Auslösen von Automounts über NFS Manager erhalten Sie möglicherweise die Meldung, dass ein unerwartetes Problem aufgetreten ist und dass das Objekt, das am Einblendungspunkt erwartet wurde, nicht gefunden werden konnte.

Abhilfe: Dieser Effekt wird von architekturbedingten Problemen in der Art und Weise, wie die Automounter-Komponenten und die Verzeichnisdienste miteinander kommunizieren und wie sie Daten zwischenspeichern, ausgelöst. Falls Sie den Eindruck haben, dass der Automounter ab einem bestimmten Punkt alle Ihre Änderungen ignoriert, starten Sie das Betriebssystem neu, um zu erzwingen, dass Ihre Änderungen wirksam werden.