Oft ist es nützlich, auch im Einbenutzermodus, interne technische Daten von Computer, Betriebssystem und Programmversion abrufen zu können. Dies ist über die Menüs Daten des Computers anzeigen und Ueber TinkerTool System Standalone Utility möglich.
Hardware-Daten über Computer, Prozessor und Speicherausstattung können wie folgt abgerufen werden:
Eine Übersicht über die abrufbaren Daten sehen Sie im folgenden Beispiel:
Hardware-Information
Apple-Modellcode: MacPro4,1
Seriennummer: CK912345678
System-UUID: 12345678-ABCD-1234-ABCD-1234567890
Produktionswoche: Woche vom 23.02.09
Prozessortyp: Intel(R) Xeon(R) CPU E5520 @ 2.27GHz (Familie 6 Modell 26 Stepping 5)
Anzahl Prozessoreinheiten: 8 (16 logische, 16 aktive)
Nenntaktfrequenz: 2260000000 Hz
Bustaktfrequenz: 5866000000 Hz
Level-1-Cache-Groesse: 32768 Bytes Daten, 32768 Bytes Befehle
Andere Cache-Groessen: 262144 Bytes Level 2, 8388608 Bytes Level 3
Hauptspeichergroesse: 6442450944 Bytes
Firmware: MP41.88Z.0081.B07.0910130729 (10/13/09)
Dies entspricht einer vereinfachten Version der Funktion Info > Systemdaten in TinkerTool System.
Daten über Betriebssystem, Systemkern und Betriebsart lassen sich wie folgt abrufen:
Ein Beispiel sieht wie folgt aus:
Betriebssysteminformationen
Version: Version 10.6.4 (Build 10F569)
Kernel: Darwin Kernel Version 10.4.0: Fri Apr 23 18:28:53 PDT 2010; root:xnu-1504.7.4~1/RELEASE_I386
Kernel-Betrieb: 32 Bit
Alle modernen Festplatten verwenden eine Diagnosetechnik nach einem Industriestandard, der den Namen S.M.A.R.T. (Self Monitoring, Analysis, and Reporting Technology; Technik zur Selbstüberwachung, Analyse und Bericht) trägt. Die Technik wurde 1992 eingeführt, um auf den Verschleiß von Festplatten frühzeitiger reagieren zu können. Festplatten, die sich an den S.M.A.R.T.-Standard halten, überwachen sich mit einem eigenen Mikroprozessor selbst und erlauben, dass das Betriebssystem Messwerte anfordert, die anzeigen, ob sich Betriebswerte so verändert haben, dass die Platte in näherer Zukunft ausfallen könnte. In diesem Fall kann die Festplatte ausgetauscht werden, bevor Daten verloren gehen. Die Messergebnisse werden vom Diagnoseprozessor der Platte zu einem einfachen Ja/Nein-Wert, dem sogenannten S.M.A.R.T.-Status zusammengefasst. Er kann folgende beiden Werte annehmen:
Beachten Sie, dass der S.M.A.R.T.-Zustand keine Aussage darüber macht, ob das Laufwerk zurzeit in Ordnung ist, oder ob ein Defekt vorliegt. Es handelt sich nicht um ein Testergebnis im engeren Sinn. Der S.M.A.R.T.-Zustand ist nur eine Empfehlung, die einschätzt, wie sich die Festplatte in der näheren Zukunft wahrscheinlich verhalten wird. Die Empfehlung basiert auf den beobachteten Messdaten des Laufwerks und den Erfahrungswerten des jeweiligen Festplattenherstellers.
Gehen Sie wie folgt vor, um den jeweiligen S.M.A.R.T.-Zustand der angeschlossenen Festplatten anzeigen zu lassen:
Ein typisches Ergebnis sieht wie folgt aus:
S.M.A.R.T.-Status von Festplatten --------------------------------------------------- Plattenlaufwerk Seriennummer Status --------------------------------------------------- SAMSUNG HD250HJ S0URJ9DPC12345 Ueberprueft WDC WD6400AAKS-41H2B0 WD-WMASY6712345 Ueberprueft SAMSUNG HD252KJ S0NJJ9BQF54321 Ueberprueft ---------------------------------------------------
Die meisten externen Festplatten sind über einen Bridge-Chip angeschlossen, der die Daten zwischen dem ATA-Standard und dem Standard der verwendeten Anschlussart (z.B. USB oder FireWire) „übersetzt“. Aufgrund von technischen Einschränkungen sind diese Bridge-Chips nicht in der Lage, S.M.A.R.T.-Daten zu übertragen. Sie können den S.M.A.R.T.-Zustand von Festplatten daher nur von denjenigen Platten abrufen, die direkt über einen ATA-Bus mit dem Computer verbunden sind.
Sie können die Versionsnummer des Standalone-Programms und rechtliche Hinweise auf folgendem Wege abrufen: